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NRW-Unternehmen stellen Produktion um

©Henkel

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Zahlreiche Firmen engagieren sich, um Engpässe für medizinische Ausrüstung zu überwinden.

Mit Einsatz und Kreativität die Corona-Krise überwinden: Viele NRW-Unternehmen stellen kurzfristig ihre Produktion auf Desinfektionsmittel um oder steigern ihre Produktionskapazitäten. So konnte Henkel am Düsseldorfer Standort innerhalb einer Woche 25.000 Liter Handdesinfektionsmittel herstellen und möchte die doppelte Menge an Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen spenden. Auch die Klosterfrau Healthcare Group aus Köln, der Bayer-Konzern und die Shell-Rheinlandraffinerie unterstützen deutsche Krankenhäuser mit Desinfektionsmitteln. Der Kosmetik- und Medizinhersteller Dr. Wolff spendet 10.000 Flaschen mit einem Handgel zur Desinfektion, das ursprünglich erst im Sommer auf den Markt kommen sollte, an Bielefelder Schulen und Kitas.

Ähnlich flexibel zeigen sich die Unternehmen im Hinblick auf die gesteigerte Nachfrage nach Atemschutzmasken. Ein Beispiel ist das des Bielefelder Automobilzulieferers Dr. Freist (DFA), der nach Produktionsumstellung nun 29 Millionen Masken im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums produziert. Auch die Firma Reifenhäuser aus Troisdorf, die international tätige Aunde-Gruppe aus Mönchengladbach, der Modekonzern Gerry Weber aus Bielefeld, der Hemdenhersteller Seidensticker aus Bielefeld und das Mindener Wäscherei-Unternehmen Sitex in Kooperation mit einer Melittagruppe sind in das Geschäft eingestiegen. Und sicherlich noch zahlreiche weitere Unternehmen.

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