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NRW forscht an Transportdrohnen

©Stadt Siegen

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Das Forschungsprojekt KODRONA Siegen erforscht die medizinische Versorgung mit Drohnen im innerstädtischen Raum.

Am Beispiel von zwei Krankenhausstandorten, die durch eine Flugstrecke vernetzt werden, erforscht KODRONA (Kooperative Drohnentechnologie und Anwendungen zur medizinischen Versorgung) den Einsatz unbemannter Drohnen im Medizinsektor. Die etwa 2,5 Kilometer lange Teststrecke soll zwischen der DRK-Kinderklinik und dem Kreisklinikum Siegen entstehen. Ziel ist es, den Austausch von täglich rund 50 anfallenden Laborproben zu optimieren.

„Wir möchten anhand des Modellvorhabens besser verstehen, was hier vor Ort getan werden kann, damit unbemannte Lufttransporte von medizinischem Material im urbanen Raum sicher möglich werden“, erklärt Projektleiter Dominik Eichbaum, Wirtschaftsförderung der Stadt Siegen. Im ersten Schritt soll ein Prototyp einer Transportdrohne entwickelt werden, der dem Luftfahrt- und Medizinrecht entspricht. Auf einer kollisionsfreien Strecke wird dann ein erster Testflug stattfinden.

Beteiligt am Projekt KODRONA sind die Stadt und die Uni Siegen, der Klinikverbund „Versorgung neu Denken“ sowie die Siegener Technologiepartner Microdrones und Guntermann und Drunck. Das Modellvorhaben wird vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur mit 435.000 Euro gefördert.

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