Jump to Navigation Jump to search Jump to Content Jump to Footer

Japanisches Unternehmen investiert 50 Millionen Euro in Bonn

Die Firma e-shelter, Tochtergesellschaft der japanischen NTT Communications, nimmt ihr zehntes Rechenzentrum in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Betrieb. Das Unternehmen plant bereits eine Erweiterung des Zentrums in Höhe von nochmals 50 Millionen Euro. 

In das neue Datenzentrum „Rhein-Ruhr 1“ können Kunden ihre IT- und Netzwerksysteme auslagern. Das Zentrum bietet eine leistungsstarke Infrastrukturumgebung für Datenverarbeitung und -übertragung und garantiert maximale Sicherheitsstandards.

Rupprecht Rittweger, Geschäftsführer von e-shelter, erklärt, dass der Markt für Datenzentren in Deutschland jährlich um 30 Prozent wachse. Aus diesem Grund plane das Unternehmen bereits einen Erweiterungsbau, in den zusätzliche 50 Millionen Euro fließen sollen. „Wir stellen die Infrastruktur zur Verfügung, die Deutschland in Zukunft braucht.“ Eine ausreichende Kapazität an Rechenzentren sei „ein Fundament für die digitale Souveränität in unserem Land“, erläutert Rittweger die Wachstumspläne. Zu den Kunden von e-shelter gehören Behörden und große Unternehmen wie Banken, Versicherungen und Telekommunikationsfirmen. Man spreche aber auch gezielt den Mittelstand an, so Markus Ecke, Manager bei e-shelter. Denn gerade bei den Digitalisierungsprozessen würden auch mittelständische Unternehmen Wert darauflegen, benötigte Daten auf externen Servern zu speichern.

Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn, unterstrich die Stärkung des IT-Standorts Bonn durch die Neuansiedlung. Die Stadt gehöre mit ihrer einzigartigen Konzentration von Behörden aus diesem Bereich bereits zu den vier wichtigsten IT-Standorten in Deutschland.

In Deutschland beschäftigt die NTT-Gruppe rund 5.300 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in 196 Ländern aktiv und ist weltweit der größte Anbieter an Rechenzentren-Kapazität. Die Tochtergesellschaft e-shelter gilt wiederum als führend auf diesem Gebiet in Deutschland. 

-