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In Duisburg entsteht ein chinesisches Handelszentrum

Im Businesspark Niederrhein investiert die chinesische Starhai-Gruppe 260 Millionen Euro in den Bau eines „China Trade Center Europe“. 

Im Rahmen des Ausbaus der Neuen Seidenstraße zwischen China und Duisburg soll ab 2018 ein chinesisches Handelszentrum weiteren Unternehmen aus der Volksrepublik den Weg in die Region erleichtern. Investor Starhai setzt sich mit dem Großprojekt außerdem das Ziel, Kooperationen zwischen chinesischen Firmen, deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern. „Den Chinesen ist sehr daran gelegen, das Projekt voranzutreiben und die wirklich guten Beziehungen zwischen Duisburg und dem Reich der Mitte auszubauen“, so Rolf Sasse, Vertriebs-und Marketingleiter von Starhai.

Auf einer Fläche von 120.000 Quadratmetern umfasst das Zentrum Büros, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume, ein E-Commerce Center sowie Gastronomie- und Hotelgewerbe. 1.000 bis 2.000 neue Arbeitsplätze sind geplant. Für den Standort im Businesspark Niederrhein spricht insbesondere die Nähe zum Logport-Areal, wo die deutsch-chinesische Güterzugverbindung Yuxinou zwischen Duisburg und Chongqing dreimal pro Woche ankommt.

Starhai plant, mit dem Bau des China Trade Center Europe bereits im kommenden Jahr zu beginnen. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link bekräftigte sein Anliegen, die bereits florierenden wirtschaftlichen Beziehungen zu China weiterzuentwickeln. „Mit diesem Projekt soll ein weiteres Fenster für China in Richtung Europa geschaffen werden, über das auch Unternehmen aus den Nachbarländern in Duisburg ihre geschäftlichen Transaktionen mit chinesischen Unternehmen abwickeln können“, erklärte Link. 

Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST, begrüßte die Ankündigung der Großinvestition und betonte, dass sich das starke Engagement NRWs in China mit Vertretungen in Beijing, Shanghai, Nanjing, Guangzhou und Chengdu auszahle.

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