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New Space: Raumfahrtstandort NRW stärkt seine Schlüsselrolle

© DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

NRW baut seine Position als Standort für Raumfahrttechnologien weiter aus. Internationale Investitionen in die industrielle Produktion von Raumfahrtantrieben sowie der Ausbau von Forschungskapazitäten im Bereich innovativer Materialien stärken die technologische Basis des Landes entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

Am Flughafen Mönchengladbach hat The Exploration Company (TEC) aus München das Startup Thrustworks übernommen. Thrustworks ist auf die additive Fertigung von Antriebskomponenten für Raumfahrtanwendungen spezialisiert. Mit dem Einstieg von TEC, das wiederverwendbare, betankbare und modulare Raumkapseln entwickelt, werden die Fertigungskapazitäten am Standort erhöht und die fortschrittliche Produktion von Hochleistungsantriebskomponenten in NRW vorangetrieben. Zugleich entstehen neue qualifizierte Arbeitsplätze.

Parallel dazu erweitert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Forschungskapazität im Bereich Werkstoffe in NRW. Das neu gegründete DLR-Institut für „Frontier Materials auf der Erde und im Weltraum“ in Köln entwickelt Materiallösungen und Herstellungsprozesse für Hochtechnologieanwendungen in Luft- und Raumfahrt sowie weiteren Schlüsselindustrien. Im Fokus stehen anpassungsfähige, ressourcenschonende und gegenüber extremen Umgebungsbedingungen resiliente Werkstoffe. Diese sollen sowohl im All als auch in industriellen Anwendungen auf der Erde zum Einsatz kommen. Virtuelle Entwicklungsumgebungen, prädiktive Simulationen, KI-basierte Methoden und robotergestützte Analytik beschleunigen dabei Entwicklungszyklen und den Transfer von Forschung in die Anwendung.

Diese Entwicklung unterstreicht den Anspruch NRWs, im Zeitalter der kommerziellen Raumfahrt – New Space – eine Schlüsselrolle einzunehmen.