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Japanische Wirtschaft wächst in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen weiter

Videobotschaft für die japanische Wirtschaft ersetzt traditionellen Neujahrsempfang

Da der traditionelle Neujahrsempfang für die japanische Wirtschaft in diesem Jahr coronabedingt ausfallen musste, haben die Landeshauptstadt Düsseldorf und die landeseigene Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business als Gastgeber mit der japanischen Botschaft eine gemeinsame Videobotschaft erstellt und diese über Neujahrskarten mit QR-Code versendet. Trotz der besonderen Umstände war es den Initiatoren sehr wichtig, der japanischen Wirtschaft im Land ihre Grüße zum neuen Jahr auf digitalem Wege zu übermitteln. Um die Ansicht auf dem Smartphone zu optimieren, wurde das Video im 9:16 Hochkantformat erstellt. Das Video kann im Internet unter folgendem Link abgerufen werden: www.neujahrsgruss-japan.de.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich die Bedeutung der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Düsseldorf und der japanischen Gemeinde. Die japanischen Mitbürgerinnen und Mitbürger konnten sich auf die Unterstützung der städtischen Institutionen, insbesondere des Japan Desks bei der Wirtschaftsförderung verlassen. Auch dank dieser vielfältigen Unterstützung konnten im letzten Jahr trotz Pandemie eine Reihe von japanischen Unternehmen ihr Geschäft in Düsseldorf erfolgreich starten." 

Die Anziehungskraft der Standorte Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen auf japanische Firmen bleibt trotz der Corona-Einschränkungen groß: 2020 gab es insgesamt über 40 Neuansiedlungs- und Erweiterungs­projekte in Nordrhein-Westfalen. Rund 30 japanische Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr in der Landeshauptstadt neu angesiedelt. Dass Düsseldorf mittlerweile insgesamt rund 410 japanische Firmen verzeichnet, verdeutlicht die enge wirtschaftliche Partnerschaft. Mit rund 650 japanischen Unternehmen ist Nordrhein-Westfalen darüber hinaus der größte Investitionsstandort für japanische Unternehmen in Kontinentaleuropa. Auch in den Bevölkerungszahlen schlägt sich die Verbundenheit nieder. Etwa 8.500 Japanerinnen und Japaner leben aktuell in Düsseldorf, fast 15.000 in ganz Nordrhein-Westfalen.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Gerade in solch herausfordernden Zeiten erkennt man, wie wichtig ein starkes, lokales Unterstützungsnetzwerk ist. Durch die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Japan verfügt unser Standort über eine einzigartige Infrastruktur mit langjährigen Partnern wie dem Japanischen Generalkonsulat, der JETRO oder der Japanischen IHK. Gemeinsam mit unserer neu aufgestellten Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business setzen wir uns für den weiteren Ausbau dieses besonderen Netzwerks ein.“

Digitale Alternativen zur Vernetzung in diesem Jahr 

Auch im ersten Quartal 2021 laufen die Aktivitäten von JETRO (Japan External Trade Organisation) und digihub (Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH) zur Vernetzung japanischer Start-ups mit Firmen aus der Region Düsseldorf mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung auf Hochtouren. 

Allerdings wird die Durchführung des Japan-Tags 2021 aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen nicht in altbewährter Form möglich sein. Die Veranstalter – Stadt, Land und japanische Gemeinde – arbeiten aktuell an einem coronaschutz-konformen Veranstaltungskonzept, das zahlreiche kleinere Veranstaltungen beinhalten soll. Als virtuelle Veranstaltung wird der Wirtschaftstag Japan am 27. Mai zum Thema Innovative Logistik durchgeführt. 

Darüber hinaus steht 2021 im Zeichen des 160-jährigen Jubiläums der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan. Hierzu wird es in Düsseldorf als dem japanischen Zentrum Deutschlands auch einige Aktivitäten geben, die entsprechend den aktuellen Rahmenbedingungen abgestimmt werden.

Hidenao Yanagi, japanischer Botschafter in Deutschland: „In diesem Jahr feiern wir das 160-jährige Jubiläum des Austausches zwischen Japan und Deutschland, und ich denke, wir würden gerne trotz der Corona-Beschränkungen die Gelegenheit nutzen, durch verschiedene Veranstaltungen in Japan und Deutschland unsere freundschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Auch deswegen hoffe ich, dass gerade in diesem Jahr der Japan-Tag veranstaltet werden kann. Außerdem sind in Japan die Olympischen und Paralympischen Spiele von Tokyo geplant, und ich hoffe, dass sich auch durch den engen Austausch auf sportlichem Gebiet die Kontakte zwischen beiden Ländern weiter vertiefen werden.“